
25.April 2011
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Neusprech dies Jahr mal - damit das wie gewohnt mit dem Wetter i.O. geht, mussten wir den PreEvoSonntag auf den Ostereier-Montag legen.
Hat dann aber auch so gut geklappt, das ich wohl ne Mehrheit bekomme mit meiner Meinung, das draufstehen kann was will, der Inhalt zählt.
Und der war 1A PES. Haben uns bei Lara's Diner getroffen und als ich fast pünktlich auf den Parkplatz rollte, sah ich sofort das Ostermontag keine schlechter Termin ist. Waren schon satt Hocker in der schön strahlenden Sonne [darf man das noch so schreiben in diesen Zeiten?] standen und die Reiter das offensichtlich an diesem Platz zu dieser Zeit erwartete Limit der Gäste schon ausgereitzt hatten. Alle freien Stühle waren noch verkettet und die Bedienung absolut noch nicht in der Laune diese zu befreien. Nach dem dann kontinuierlich und lautstark immer weitere Kaffekunden auf den Platz donnerten dämmerte es der Hübschen, das sie wohl oder übel mittem in dem Pulk der Wahnsinnigen für bewegliche Stühle sorgen muss. Nachdem das etwas mühseelig getan war, ging die Zufahrt aber sauber weiter, bis alle Stühle nach und nach entkettet und besetzt waren. 13:00 Uhr dann Aufbruch mit dem beinahe schon obligatorischen Palaver über die Streckenlänge. Country oder Western, wir sind nicht die Blues Brothers die beides "können" - entweder lang fahren und kurz palavern oder eben andersherum - irgendwie hatte jede Variante genau die Zustimmung wie die Anzahl der Anwesenden. Nun ja - dieses Mischmasch an Wünsch-dir-was wurde dem "Scout" Jürgen wirr übermittelt und er entschied, wie immer sehr zur späteren Zufriedenheit, erstmal einfach loszufahren. So geschah es dann auch und über die niedersächsischen Felder am Geestrücken ging es dann über diverse Zuflüsse der Weser gen Verden. Was mir besonders ins Auge sprang war, das das Flüsschen Eyter, vom Aussehen des Frühlingswassers, seinem Namen alle Ehre machte. Ach ja, Pferde auf den Feldern haben wir auch wieder gescheucht und das österliche Fussvolk durch imposante Seh- und Hörerlebnisse erfreut. Durchweg nur positive Gesichtszüge unserem Troß gegenüber, kann ich den vorne Fahrenden vom Ende der Karawane her berichten. Kleine 90° Kurven, in sehr eng bebauten Straßen durch unbekannter Dörfer, machen aber auch was her, wenn über 20 PreEvos, einer nach dem anderen die Kupplung nach dem geräuschvollen Runterbremsen, mittels Motorbremse, dann wieder kommen lassen und am Gasfaden zupfen. Jau - da ist die seelische Batterie am Schnellladegerät. In Verden dann das Vorfahren vor die örtlichen Italo-Eisdiele, die offensichtliche noch in der festen Hand der Eisdielenerfinder von jehnseits der Alpen ist. Cheffe selber kam raus und überstrahlte noch die Sonne ob so illustrer [und unerwarteter] Kundschaft. Nach nicht enden wollendem Einparken und honigbienengleichem Schwänzeltanz der Long-Fork-Fraktion, denen die Straße um wenden einfach nicht reichte, war dann alles korrekt am Ziel und der Wirt hatte einen Geistesblitz. Er erfand den "Bikerbecher" um sich den Film mit den Portionswünschen zu sparen. Großer Fruchtbecher mit Sahne und Liebe für 4,50€ - dafür KEINE Sonderwünsche von niemandem. Eis für uns heute = Bikerbecher und gut. Saßen also in der Sonne und fanden das das Leben genau so wohl noch ne Weile bleiben kann. Nur das es dann ruck-zuck irgendwie schon 15:00 Uhr war und wir ja noch nen Termin im Teufelsmoor mit dem Grillgut hatten. Also die Knochen geschwungen und mit viel Hallo, Fototermin mit allen Bedienungen weiblichen Geschlechts, Fussvolkstau und immer satter werdendem Sound der gestarteten Hocker dann Abflug, gen Ziel. Wie mir nebenbei auffiel verabschideten sich hier die ersten wegen privater Termine. Über die Weiden und Wiesen, zwei Autobahnen quer gekreuzt, Fischerhude, Worpswede und noch ganz viel Pampa, mit erstaunlich guten Straßen, flogen wir auf Koras und Jürgens Hof ein, wo der Sohn schon den Grill am Start hatte und es gleich wieder mit Palaver und Gemampfe weitergehen konnte. Und da dann auch die einhellige Meinung, das es hier noch besser ist als in der Verdener Innenstadt beim gastlichen Eiswirt, wo das Volk einen solchen Aufritt, wied en unsrigen, doch etwas verdattert wahrnahm. Hier waren wir aber dann mal wieder 100%ig richtig und so war das viel zu schnell wieder Abflugzeit für einige örtliche Reiter, die Schleswig Holsteiner und die Hannoveraner. Was und ob da noch einige nach 18:30Uhr verblieben, entzieht sich meiner Berichterstattung, da ich mit den Hannoveranern Richtung B51 losfuhr. Aber für uns war das so ein optimaler PES, diesmal ohne echtes "Programm", das man für nen guten PES offensichtlich nicht braucht. Ne Ecke zum Sitzen und was an Verzehr reicht völlig für den 1A Nachmittag und ich möchte mich mal wieder bei allen Shovelistas, Pfannenköppen und natürlich auch bei den "Neumodischen" zu bedanken für die colle Zeit. Aber auf keinen Fall dabei vergessen im Namen aller [so nehme ich stark an] Kora und Jürgen für ihre Gastrundschaft dreimal zu danken. Ohne vorher einen Fisch zu schlachten und die Eingeweide kundig besehen zu müssen, möchte ich hier auch schon mal stark annehmen das es 2011, gen Ende hin, noch einen PES hier im Raum HB geben wird - vielleicht ja mal wieder mit einem "Programm" - Who knows?. In diesem Sinne - haltet alles geschmiert und am laufen - Rock´n´Roll - lasset die Bilder weitersprechen. Maruski |