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Bereits am Freitag abend rollten über 70 Bikes auf den neuen Partyplatz bei Bodenwerder. Das Wetter am Freitag ließ noch etwas zu wünschen übrig. Bei teilweise heftigen Regenschauern und grauem Himmel kamen dann auch die meisten der Gäste im Regenkombi an. Einige Regenkobis waren wohl so alt wie die Bikes ihrer Besitzer, was zwangsläufig zu nassen Knochen führte. Mit nem Bier am Lagerfeuer waren die aber schnell wieder aufgewärmt und die Party konnte steigen. Überhaupt tat das miese Freitagswetter der Party keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Nachdem die Zelte aufgebaut und die ersten Biere gezischt waren, ging die Party ab! Bei Dosenmucke, Fleisch und Wurst vom Grill und reichlich flüssiger Nahrung ging´s mit Vollgas bis in die frühen Morgenstunden. |
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| Vollgas in bewährter Tradition gaben auch wieder Arthur und Rudi, die den
Freitags-Burnout-Contest unter sich ausmachten. Eindeutiger
Sieger..."Burnout-Rudi", der für seinen spektakulären
Freitag-Nacht-Sirenen-Burn-Out am Samstag einen Pokal in Empfang nehmen konnte. So ging der Freitag langsam in den Samstag über und wenn ich mich so recht erinnere, war die Theke auch in den frühen Morgenstunden nicht verwaist. Die, die sich erfolgreich bis zum Morgen an der Theke festgekrallt hatten, wurden von den ersten Frühaufstehern beim Frühstück abgelöst. |
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| Einige
Leute schwankten in erstaunlich schlechtem Zustand zurück zum Tatort Theke um sich an
fester Nahrung zu versuchen. Nicht wenige verwarfen den Plan vom Frühstück und gingen
direkt zum nächsten Bier am Samstag Morgen über. Wem die Party am Freitag nicht zu
übel zugesetzt hatte, machte sich am Samstag Vormittag auf um das Weserbergland mit dem
Bike zu erkunden oder um im nahegelegenen Bodenwerder ein paar Vorräte für die
bevorstehende Samstags-Party einzukaufen. Auch in diesem Jahr war Selbstversorgung absolut
kein Problem. Den ganzen Tag war auf dem Partygelände ein reges Kommen und Gehen zu beobachten. Die ersten Neuankömmlinge trudelten so gegen 9 Uhr(!!) morgens auf dem Gelände ein. Sie waren irgendwann mitten in der Nacht zu Hause losgefahren um ja nicht noch mehr zu verpassen.-Gut so! Ein Teil der Gäste hatte nur den Freitag Zeit sich auf der Pre-Evo-Party rumzutreiben und düste den Vormittag über wieder ´gen Heimat. |
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| Wer keine Lust hatte auf eigene Faust mit seinem Bike die Gegend unsicher zu machen, oder wer dazu Vormittags noch zu angeschlagen war, für den fand am frühen Nachmittag eine geführte Ausfahrt statt. Besten Dank an dieser Stelle an Lalli, der sich den Jungs und Mädels annahm und mit ihnen ein paar nette Strassen des Weserberglands erkundete. Die, die nicht mitgefahren waren leuteten so langsam aber sicher erneut die Party ein. Das Partygelände füllte sich zunehmend mit Bikes. Wirklich auffällig war, das die Pre-Evo-Party eine der wenigen "kleinen" Partys ist, für die die Gäste aus allen Himmelsrichtungen und über das ganze Land verstreut mehrere hundert Kilometer Anfahrt in Kauf nehmen um dabei zu sein! Wir konnten sogar Gäste aus der Schweiz und aus Schweden auf dem Platz begrüssen! | ![]() |
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| Die geführte Ausfahrt war nicht das Einzige, was für Kurzweil sorgen sollte. Slowrace, Phonmessung und Bikeshow standen ebenfalls für den späten Samstag Nachmittag auf dem Programm. Nachdem das Slowrace etwas zäh gestartet war und potentielle Teilnehmer sich erst ein wenig zierten, sich vielleicht vor versammelter Mannschaft zum Horst zu machen, fand die Sache dann doch noch regen Zuspruch. Wir bekamen auf der ca. 40 Meter langen Strecke einige sehr interessante "Rennen" geliefert. Im unmittelbaren Anschluß folgte die Phonmessung. Vielen Dank an Klaus der sein Messgerät mitbrachte und die Sache über sich ergehen ließ. Ich schätze er hat heute noch ein Piepen im linken Ohr! Auch einige Bikes litten sehr unter der Phonmessung. Während die Besitzer versuchten ihre Motoren in ungeahnte Drehzahlregionen zu treiben um noch ein paar Phon mehr herauszukitzeln, flogen ab und an nicht ganz unwichtige Anbauteile wie Rücklichter, Kickstarter und diverse andere Kleinigkeiten, durch unglaublichen Vibrationen getrieben, von ihren angedachten Plätzen. | |||
| LINKS: Sieger
Slowrace: Uwe aus Celle mit seiner Knuckle in 29.5 Sekunden [Fußkupplung,
Handschaltung, Sandalen] RECHTS: Sieger Phonmessung: Peter, lautestes Bike [Shovelhead] mit 130,5 Phon!!! |
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| Gegen 20
Uhr starteten ROCKBUSTER aus Hamburg ihren zwei Stunden Open-Air-Gig. Es war kein
kühler Samstag, aber die Jungs schafften es dem Publikum noch weiter einzuheizen. Mit den
besten Klassikern von AC/DC bis ZZ-Top legten sie einen astreinen Auftritt hin. [Infos zur
Band unter www.rockbuster.info]
Wir nutzten die Gelegenheit die Leute vor der Bühne zu haben, um im Anschluß an den
Rockbuster-Gig die Pokalverleihung durchzuführen. Weiteste Anfahrt, 650Km : Peti aus der Schweiz und Big-R aus Ravensburg, beide mit der selben Entfernung. Als Pokal gab´s Harley-Kolben die Supergauzy in Blut und Schweiß poliert hat.DANKE dafür! Die Bikeshowpreise kamen allesamt von den Sponsoren der diesjährigen Party. Die Entscheidung welches Bike nun einen Preis bekommt und welches nicht war wirklich nicht einfach. In diesem Jahr gab´s zum ersten Mal auf einer Pre-Evo-Party einen eigens abgesteckten Bikeshow-Bereich in dem potentielle Teilnehmerbikes geparkt werden konnten. Echte Spitzenbikes waren über den ganzen Platz verteilt zu finden. In die Wertung kamen jedoch nur die, die auch in den Bikeshowbereich gestellt wurden und deren Besitzer damit Bock an der Teilnahme signalisierten. Hier seht ihr die Siegerbikes der Bikeshow: |
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Bester HotRod-Style |
Beste Sportster |
Bestes Custombike |
Beste Lackierung |
Bester Klassiker |
Bester Schwede |
Bester Bobber |
Bester Chopper |
Nach der Pokalverleihung stand ein weiteres Highlight auf dem Programm.The Electric Church , bekannt von den
vergangenen Pre-Evo-Partys, waren wieder extra aus Frankreich angereist um uns richtig was
auf die Ohren zu geben. Was sie dann auch knapp zweieinhalb Stunden lang taten. Feinster
Blues-Rock bis weit nach Mitternacht. Vor der Bühne jede Menge tanzende Rocker oder
solche, die einfach da saßen und die Musik und Atmosphäre auf sich wirken ließen. Ein
perfekter Abend. [Infos zur Band unter www.the-electric-chruch.net] DANKE an ROCKBUSTER & THE ELECTRIC CHURCH für die super Gigs! |
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